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	<title>Stefan Laskowski - Weblog</title>
	<link>http://www.kentaurus.de/weblog</link>
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	<pubDate>Wed, 20 Mar 2013 15:07:55 +0000</pubDate>
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		<title>Paulo Coelho`s Hilfe bei Lebenskrisen und praktischen Alltagsproblemen</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 15:22:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Laskowski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[Wenn ich mal gute Einf&#228;lle habe, dann meist unter der Dusche.
Wahrscheinlich liegt es an diesem entr&#252;ckten Zustand relaxten D&#246;sens,
bei dem meine geistigen Kr&#228;fte, die mir eigentlich innewohnen, vor&#252;bergehend mal der drosselnden Kontrolle des ehrgeizigen Wollens entgleiten und ins verdutzte Bewusstsein sickern.
Aber auch die Gespr&#228;che mit guten Freunden unter der Dusche, z.B. nach einem Tennismatch ,
f&#252;hren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich mal gute Einf&#228;lle habe, dann meist unter der Dusche.<br />
Wahrscheinlich liegt es an diesem entr&#252;ckten Zustand relaxten D&#246;sens,<br />
bei dem meine geistigen Kr&#228;fte, die mir eigentlich innewohnen, vor&#252;bergehend mal der drosselnden Kontrolle des ehrgeizigen Wollens entgleiten und ins verdutzte Bewusstsein sickern.<br />
Aber auch die Gespr&#228;che mit guten Freunden unter der Dusche, z.B. nach einem Tennismatch ,<br />
f&#252;hren nicht selten zu fortschrittlichen Einsichten und begl&#252;ckenden &#220;bereinstimmungen.<br />
Zur Lockerheit des Gespr&#228;ches tr&#228;gt hier bei, da&#223; man, mit m&#228;nnlicher Diskretion, nicht permanent den Anblick des Anderen sucht, der , genauso mit seiner K&#246;rperpflege besch&#228;ftigt wie man selbst, mal mit dem Kopf im Nacken, mal mit dem Kinn auf der Brust, sich unter dem Wasserstrahl drehend und wendend , eher in den hallenden Raum hinein spricht als in das Antlitz seines nackten Gespr&#228;chspartners. So nehmen diese Dialoge eher den assoziativ m&#228;andernden und eigendynamischen Verlauf  eines Selbstgespr&#228;ches, und da sie auf nichts wirklich zielen, treffen sie verspielt oft umso besser als manch ambitionierte Diskussion.<br />
Mein Freund und Tennispartner, mit dem ich mich gestern in solch entspannter Situation befand, war nun gerade auf der Buchmesse in Frankfurt gewesen, und hatte bereits auf der Autobahn riesige Plakate, die Autobahn &#252;berspannend, wahrnehmen m&#252;ssen, die den neuen Roman von Paulo Coelho ank&#252;ndigten, quasi wie das Ziel-Banner bei einem Autorennen.<br />
( Bei diesem Vergleich f&#228;llt mir auf, obwohl ich jetzt nicht unter der Dusche stehe, wie leicht dieses Wort &#8221; Autorennen&#8221; zu &#8221; Autorenrennen&#8221; mutieren kann, lediglich erweitert durch die Silbe &#8221; ren&#8221;, das wiederum ein schnelles Tier bezeichnet, dessen Namen zu schnell ausgesprochen leicht zu  &#8220;Renntier&#8221; wird, was wiederum Sinn macht in Bezug auf&#8230;.. lassen wir das!)<br />
Bei dem Namen dieses Autors unterbrach ich meine Waschung wie ein durch ein verd&#228;chtiges Ger&#228;usch innehaltendes Reh, das f&#252;r eine Weile seine mechanischen Kaubewegungen einstellt, den Kopf hebt und in die Richtung der Bedrohung &#228;ugt.<br />
&#8220;Paulo Coelho? Von ihm stammte das bisher einzige Buch das ich nach zehn Seiten angewidert in die Ecke gepfeffert und dann als Ausgleich einer Bodenunebenheit unter dem Schlafzimmerschrank verwendet habe.&#8221;.<br />
Mein Partner stiess nach dieser ehrlichen, aber auch frevelhaften &#196;usserung in entz&#252;ckter Zustimmung einen schrillen Schrei der Freude aus.<br />
Dazu sei zu seiner Verteidigung gesagt, da&#223; er eigentlich ein wahrhafter B&#252;chernarr ist, der pausenlos Empfehlungen rechtschaffen unbekannter Autoren ausspricht, also ein Mann mit allergr&#246;sstem Respekt vor diesem Medium, zumal er selber bereits ein Buch ver&#246;ffentlicht hat und f&#252;r sein zweites z.Z. einen Verleger sucht.<br />
Ich will an dieser Stelle auch noch kurz erw&#228;hnen, da&#223; er mit einem rum&#228;nischen Akzent spricht, was seinen literaturkritischen Bemerkungen irgendwie noch ein h&#246;heres Gewicht und zus&#228;tzliche Bedeutung verleiht, vielleicht durch diese extreme Dehnung mancher Silben an entscheidenden Punkten seiner Aussagen.<br />
&#8221; Genau&#8221; jauchzte er, &#8221; bei mir hat das Buch eine &#228;hnliche Verwendung gefunden, und zwar in einem Spalt zwischen unserer Waschmaschine und einer dar&#252;ber liegenden Platte, die immer klapperte und rumorte, wenn die Maschine schleuderte, bis ich mit diesem Buch das Vibrieren d&#228;mpfen  konnte, weil es exakt in diesen Spalt passte.&#8221;<br />
Wir hatten beide unseren Coelho-Roman geschenkt bekommen. Meiner hiess &#8221; Der Zefir&#8221;,<br />
und war mir &#252;berreicht und w&#228;rmstens ans Herz gelegt worden von einem Bekannten, dem dieses Buch in einer kummervollen Lebensphase sehr geholfen hatte. Es hatte ihm wieder  eine zuversichtliche Orientierung aufgezeigt.<br />
Auch ich befand mich damals in einer labilen Lage, da mir den Boden unter den F&#252;ssen weg gezogen worden war. Mein Bekannter versicherte mir, da&#223; dieses Buch genau meine Situation schildern, aber auch heilsam die Augen &#246;ffnen w&#252;rde.<br />
In gewisser Weise tat es das auch, obwohl ich nur die nahezu hom&#246;opathische Dosis von zehn Seiten zu mir genommen hatte.<br />
Ein bis zwei Jahre nach der schmerzhaften Ersch&#252;tterung meiner Lebensbedingungen fand ich irgendwann, wenn auch auf andere Weise, neuen Mut, der mich auch wieder die Initiative ergreifen lie&#223;, nach sch&#246;nen Frauen Ausschau zu halten, um sie f&#252;r mich einzunehmen.<br />
Dabei zeigte die Literatur von Coelho  manchmal tats&#228;chlich eine Art therapeutisch-prophylaktische Wirkung, die ich f&#252;r mich zu nutzen wusste, um mich vor weiteren schmerzhaft entt&#228;uschenden,wenn auch g&#228;nzlich anderen Erfahrungen zu sch&#252;tzen.<br />
Denn mein Tennispartner und ich fanden zu einer weiteren &#220;bereinstimmung, die unsere Freundschaft festigen wird, da&#223; man n&#228;mlich Paulo Coelho nicht nur wegen der oben geschilderten N&#252;tzlichkeit seiner B&#252;cher dankbar sein kann, sondern auch wegen einer anderen, die mir pers&#246;nlich z.B. bei meinen Bem&#252;hungen auf der Suche nach einer neuen Partnerin zur Hilfe kam.<br />
Es handelte sich um den Vorteil der Abk&#252;rzung, oder, anders ausgedr&#252;ckt:<br />
Coelho hilft zu vermeiden, den Samen ernsthafter Minne auf unfruchtbarem Boden zu verstreuen.<br />
Ich hatte mir die Taktik angew&#246;hnt, bereits bei einem ersten Date mit verschiedenen Rendesvous-Partnerinnen den Namen dieses Autors beil&#228;ufig zu erw&#228;hnen, um durch die Reaktion der anderen Seite meinen weiteren Einsatz zu bedenken.<br />
Auch wenn wir beide unseren Coelho-Roman von einem m&#228;nnlichen Leser geschenkt bekommen hatten, so besteht  doch der gr&#246;sste Teil der Leserschaft dieses sanft&#228;ugigen Frauenverstehers aus weiblichen Verehrerinnen, und von diesen der gr&#246;sste Teil vermutlich mit  eher esotherischen als naturalistischen Ansichten, heil- und sinnsuchend um sich selbst kreisend in psychologischen Endlosschleifen.<br />
Als angeschlagener Mann, mitten in der Renaissance seines m&#228;nnlichen Selbstbewusstseins,<br />
auf der Suche nach diesseitiger Sinnlichkeit sollte man den dauerhaften Kontakt, bzw. unausweichlichen Konflikt mit solchen Damen eher vermeiden.<br />
Man konnte also manche meiner Verhaltensweisen vergleichen mit meinem sofortigen inneren R&#252;ckzug, den ich vor langer Zeit von einem anderen Bekannten angetreten habe. Ein bis dahin  f&#252;r mich recht normal und belastbar anmutender Nachbar. Bis er mir eines Tages schilderte, wie er als Mitglied in einem religi&#246;sen Zirkel bekehrter Zeuge einer Wunderheilung geworden war. Der F&#252;hrer dieser evangelikalen Gruppe hatte an jenem Abend angek&#252;ndigt, da&#223; Gott bei dieser Zusammenkunft R&#252;ckenleiden heilen wolle. Daraufhin h&#228;tten sie mit vereinten Kr&#228;ften gebetet und dann alle mit angesehen, wie das extrem verk&#252;rzte Bein einer bis dahin bemitleidenswerten Frau innerhalb von Minuten um 10 cm ! gewachsen w&#228;re, quasi aus dem Unterschenkel heraus. Hallelujah!<br />
Von da an hatte ich ein Kommunikationsproblem mit diesem Nachbarn. Ganz leise. Nur f&#252;r mich, unausgesprochen, bei weiterhin aufrecht erhaltender H&#246;flichkeit. Von da an mit aristokratischer Distanz des Small-Talk,  jede vermeintlich m&#246;gliche innere Aufruhr  meines Nachbarn vermeidend.<br />
Man soll ja die Anderen respektieren.<br />
Und schonen.<br />
Selbst die, die schon mal in Ufos mitgenommen worden sind oder des nachts in ihrem Kopf h&#246;ren, wie sie wieder von den H&#252;geln senden.<br />
&#8221; Jeder Jeck is anders&#8221;, heisst es in K&#246;ln.<br />
Paulo Coelho ist auch anders.<br />
Und er ist so reich und erfolgsverw&#246;hnt, da&#223; er meinen kleinen, pers&#246;nlichen Dank ja gar nicht braucht. Aber mir hat er eben zu diesem &#8221; Lakmus-Test&#8221; in zwischenmenschlichen Dingen verholfen.<br />
Und damit so manche Irritationen verhindert.<br />
Auf beiden Seiten.<br />
Das ist doch nicht wenig.
</p>
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		<title>Bob Dylan wird 70</title>
		<link>http://www.kentaurus.de/weblog/?p=30</link>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 15:32:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Laskowski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[Oh, Bob Dylan.
Er steht f&#252;r eine weitere L&#252;cke in meinem Leben.
Manch Grosses geht einfach an mir vorbei.
Wieder mal geh&#246;r ich einer Gemeinschaft nicht an:
der, der Dylon-Verehrer und Bewunderer.
Die >Zeit< schreibt von: &#8221; J&#252;ngern&#8221;.
Ich geh&#246;r nicht dazu.
Nicht aus Prinzip, oder in einer selbstgef&#228;lligen Pose des Nonkonformisten,
des kundigen Verweigerers oder Besserwissers,
der allem Popul&#228;ren misstraut, der, als ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, Bob Dylan.<br />
Er steht f&#252;r eine weitere L&#252;cke in meinem Leben.<br />
Manch Grosses geht einfach an mir vorbei.<br />
Wieder mal geh&#246;r ich einer Gemeinschaft nicht an:<br />
der, der Dylon-Verehrer und Bewunderer.<br />
Die >Zeit< schreibt von: &#8221; J&#252;ngern&#8221;.<br />
Ich geh&#246;r nicht dazu.<br />
Nicht aus Prinzip, oder in einer selbstgef&#228;lligen Pose des Nonkonformisten,<br />
des kundigen Verweigerers oder Besserwissers,<br />
der allem Popul&#228;ren misstraut, der, als ganz besonders Eingeweihter,<br />
Begeisterung nur f&#252;r die unscheinbaren Bl&#252;ten auf verborgenen Seitenwegen findet und fordert.<br />
Ich besitze sogar einige Platten und CDs von Dylon.<br />
Ich habe sie auch geh&#246;rt. Mehrmals. Gute Musik.<br />
Aber so richtiges Interesse habe ich nie an Dylon entwickelt.<br />
Mein Unbehagen hat einen ganz einfachen Grund:<br />
wie soll ich einem Mann folgen, den ich nie habe l&#228;cheln sehen?<br />
F&#252;r den es im Leben -jedenfalls &#246;ffentlich sichtbar gemacht- scheinbar Nichts zu(m) Lachen gibt?<br />
Warum blickt der immer so finster?<br />
&#8221; and than I saw a darkness&#8230;&#8221;.<br />
Immer?<br />
Als liefe der freundlich-verbindliche Blick schon Gefahr einer Vereinnahmung.<br />
Dadurch verhakt sich in mir jede Bereitschaft zu weitreichendem Interesse, geschweige denn Bewunderung.<br />
Nat&#252;rlich ist dies eine Aussage &#252;ber mich, und nicht &#252;ber Dylons Qualit&#228;t und Bedeutung.<br />
Mut zur L&#252;cke. Oder Irrtum.<br />
Scorsese hat ja angeblich nun ein L&#228;cheln von ihm eingefangen,<br />
und wird es hoffentlich f&#252;r die &#214;ffentlichkeit sichtbar machen.<br />
Vielleicht wird mich das endlich so milde stimmen,<br />
wie Dylon nie in die Kamera geschaut hat.</p>
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		<title>Musik f&#252;r Melancholiker des 21. Jahrhunderts</title>
		<link>http://www.kentaurus.de/weblog/?p=29</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 15:34:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Laskowski</dc:creator>
		
	<category>Playlist für den Melancholiker des 21. Jahrhunderts</category>
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		<description><![CDATA[Hier mein favorisiertes Beschallungs-Repertoire f&#252;r einen liebevollen Abend zu zweit!
In alphabetischer Reihenfolge:
Erg&#228;nzung am 20.3.2013
Nick Cave: Mermaids ( aus dem neuen Album : push the sky away)
Rodriguez: Musik aus den 70er Jahren von einem Verschollenen. Der Dokumentarfilm &#8221; searching for sugar man&#8221; beschreibt die Suche nach ihm, und endet mit einem&#8230;Nein! Ich verrate es nicht. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier mein favorisiertes Beschallungs-Repertoire f&#252;r einen liebevollen Abend zu zweit!<br />
In alphabetischer Reihenfolge:<br />
Erg&#228;nzung am 20.3.2013<br />
Nick Cave: Mermaids ( aus dem neuen Album : push the sky away)<br />
Rodriguez: Musik aus den 70er Jahren von einem Verschollenen. Der Dokumentarfilm &#8221; searching for sugar man&#8221; beschreibt die Suche nach ihm, und endet mit einem&#8230;Nein! Ich verrate es nicht. Das muss man gesehen haben. Daf&#252;r gab es dieses Jahr einen Oscar. Die Musik findet man als Soundtrack.<br />
Alt-J: tesselate oder ms oder hand-made: alles aus dem Album: an awesome wave<br />
Vijay Iyer, solo piano: fleurette africaine<br />
Villagers: neues Album: awayland<br />
Erg&#228;nzung 9/2012:<br />
Giant Giant Sand: out of the blue,  the sun belongs to you, love comes over you ( alle vom Album: &#8220;Tuscon&#8221;)<br />
Spain: without a sound ( Album: The Soul of Spain)<br />
Erg&#228;nzung im Mai 2012:<br />
Nive Nielsen: Nive Sings ( mit Howe Gelb !)<br />
Regina Spektor: What we saw from the cheap seats<br />
Soap&#038;Skin: Narrow<br />
Erg&#228;nzung im Februar 2012:<br />
Aktueller Lieblingssong: Rural Alberta Advantage: Tornado<br />
Neue Songs f&#252;r die Liste:<br />
JD McPherson: A Gentle Awakening<br />
Darkness Falls: Josephine  und  Paradise Trilogy II<br />
Bill Callahan: Universal Applicant  und Riding for the feeling  und One fine morning und Baby`s breath<br />
The Books: Cello Song<br />
Erg&#228;nzung vom Januar 2012:<br />
Album: Hauschka: Salon des Amateurs</p>
<p>Erg&#228;nzung im Oktober 2011:<br />
tolle Alben:<br />
Brian Eno: drums between the bells<br />
sanfte Stimmen stecken Dir die Zunge ins Ohr<br />
Tinariwen: Tassili<br />
hypnotische M&#228;nnerges&#228;nge unter dem n&#228;chtlichen Himmel in der W&#252;ste,<br />
kreiselnde Gitarrenl&#228;ufe &#252;ber l&#228;ssigen Rhytmen: desert blues</p>
<p>Erg&#228;nzungen ab Mai 2011</p>
<p>The Kills                                    the last goodbye<br />
Antony &#038; Bryce Dessner               I was young when I left home<br />
My Brightest Diamond                  feeling good<br />
Anna Calvi                                 rider to the sea<br />
James Blake                              the wilhelm sream<br />
Wye Oak                                   civilian<br />
Ronny Tour                                last time</p>
<p>erste Liste bis Mai 2011:</p>
<p>Interpret                                           Titel</p>
<p>ABBC                                               gilbert<br />
Aldo Romano                                     annobon<br />
Alela Diane                                       pirate`s gospel<br />
Alela Diane                                       white diamonds<br />
Ane Brun                                          this voice<br />
Animal Collective                               leaf house<br />
Archive                                            good bye<br />
Arthur &#038; Yu                                       1000 words<br />
Astor Piazolla                                    cancion de las venusianas<br />
Astor Piazolla                                    preludio para la cruz del sur<br />
Beth Gibbons                                     mysteries<br />
Beth Gibbons                                     show<br />
Bill Callahan                                      night<br />
Bonnie Prince Billy                              newbury<br />
Calexico                                           above the branch<br />
Calexico                                           over your shoulder<br />
Calexico                                           minas de cobra<br />
Cat Power                                         lived in bars<br />
Clem Snide                                       nick drake tape<br />
Clem Snide                                       moment in the sun<br />
Devendra Banhart                               lazy butterfly<br />
Elbow                                               station approach<br />
Emiliana Torrinni                                fisherman`s woman<br />
Emiliana Torrini                                 today has been okay<br />
Esbj&#246;rn Svenson Trio ( EST)                 believe, beleft, below<br />
Euros Child                                       my love is gone<br />
Gary Jules                                        mad world<br />
Get Well Soon                                   people magazine front cover<br />
Giant Sand                                        inner flame<br />
Gonzales                                          manifesto  (komplett: solo piano)<br />
Gustavo Santaollala                           deportivo/ Iguaza ( &#8221; babel&#8221;)<br />
Hederos &#038; Hellberg                           together in the darkness<br />
Hermann D&#252;ne                                   when we were still friends<br />
Hermann D&#252;ne                                  my home is nowhere without you<br />
Hot Chip                                           look at me<br />
I am Kloot                                         because<br />
I am Kloot                                        no fear of falling<br />
Isobell Campbell &#038; Mark Lanegan         revolver<br />
Johnny Cash                                     the first time ever i saw your face<br />
Julie Doiron                                      tailor<br />
Junip                                               chickens<br />
Junip                                               azaleadalen<br />
Junip                                               the ghost of tom joad<br />
Ken Stringfellow                                for your sake<br />
Laura Veirs                                       shadow blues<br />
Laura Veirs                                       rapture<br />
Low Anthem                                      to ohio<br />
Lucky Jim                                         you stole my heart away<br />
Lucky Jim                                         you`re lovely to me<br />
Menomena                                        oh pretty boy, you`re such a big boy<br />
Micah P. Hinson                                 beneath the rose<br />
Micah P. Hinson                                 don´t you<br />
Mice Parade                                      and still it sits in front of you<br />
The Miserable Rich                             pisshead<br />
The Miserable Rich                             chestnut sunday<br />
The National                                     all dolled-up in straps<br />
The National                                     fake empire<br />
Nick Cave                                        into my arms<br />
Nick Cave                                         brompton oratory<br />
Noir Desire                                      le vent nous portera<br />
Nouvelle Vague                                 a manner of speaking<br />
Papa M                                            the unquiet grave<br />
Port O´Brien                                    alive for nothing<br />
Port O`Brien                                     fisherman`s son<br />
Richard Buckner                                firsts<br />
Robert Forster                                   demon days<br />
Six Organs of Admittance                    the desert is a circle<br />
Sixteen Horsepower                           flutter<br />
Sixteen Horsepower                           outlaw song<br />
Sophie Zelmani                                 so long ( aranjuez version)<br />
Sophie Zelmani                                 going home<br />
Stuart A. Staples                               that leaving feeling<br />
Wave Pictures                                   canary wharf<br />
Woven Hand                                     bible and birds</p>
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		<title>Iron Heart  804 Double Knee Locker, 23 oz, brown</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 12:49:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Laskowski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[These pants are made for walking: alone!
http://www.kentaurus.de/weblog/wp-content/uploads/p1010638.thumbnail.jpg
Unglaublich! Warum macht man solche Hosen?
Wer soll die anziehen? Wer kann die &#252;berhaupt anziehen?
Ich meine physisch, k&#246;rperlich? Wer ist so fit, so gelenkig, so mutig?
Das geht eigentlich nur, wenn man die Jeans in die Mitte des Raumes stellt,
sich selbst mit  dem Flaschenzug unter die Decke hievt und  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>These pants are made for walking: alone!<br />
http://www.kentaurus.de/weblog/wp-content/uploads/p1010638.thumbnail.jpg</p>
<p>Unglaublich! Warum macht man solche Hosen?<br />
Wer soll die anziehen? Wer kann die &#252;berhaupt anziehen?<br />
Ich meine physisch, k&#246;rperlich? Wer ist so fit, so gelenkig, so mutig?<br />
Das geht eigentlich nur, wenn man die Jeans in die Mitte des Raumes stellt,<br />
sich selbst mit  dem Flaschenzug unter die Decke hievt und  dann langsam von oben mit steifen Beinen herabl&#228;sst.</p>
<p>Kommt nat&#252;rlich aus Japan. Der Jeansstoff wiegt 23 Unzen ( zum Vergleich: eine &#8220;normale&#8221; Jeans hat 11 Unzen!).<br />
Aber das war den Iron Hearts noch nicht eisern genug: die Oberschenkel sind zus&#228;tzlich durch eine doppelte Lage verst&#228;rkt.<br />
Die sind wahrscheinlich der Ansicht, da&#223; man eine Arbeitshose auch als konstruktiven Baustoff verarbeiten k&#246;nnen muss,<br />
wenn einem die Bretter ausgehen.<br />
Eine 23oz Jeans w&#228;r allein schon unglaublich stabil, schwer und steif:<br />
the toughest jeans of the world.<br />
Was die  aber wirklich so &#8220;beinhart&#8221; macht, ist die Tatsache, da&#223; der Stoff komplett in Paraffin getaucht wird.<br />
Macht die Bux nat&#252;rlich wasserdicht.<br />
Stiff Stuff f&#252;r Biker, die nur bis zum Moped zu Fu&#223; gehen.<br />
Iron Heart hat die Produktion davon auch stark eingeschr&#228;nkt.<br />
Ich habe nur 7 St&#252;ck davon bekommen.<br />
Begr&#252;ndung: war nicht so einfach, die zu n&#228;hen!
</p>
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		<title>Mallory`s Sakko und Irvine`s Rucksackparka von Nigel Cabourn</title>
		<link>http://www.kentaurus.de/weblog/?p=25</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 13:39:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Laskowski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[
Der Mann liegt langgestreckt auf dem Bauch,
Gesicht nach unten, die Arme greifen angewinkelt nach vorne.
Der rechte Fu&#223; ruht auf der linken Ferse.
Fast die entspannte Haltung eines Schlafenden am Strand.
Aber der Mann schl&#228;ft nicht. Er ist tot, viele Jahre schon.
Seine H&#228;nde sind halb im Schotter verkrallt,
als h&#228;tte er noch versucht, sein Abrutschen auf dem Abhang aufzuhalten.
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Der Mann liegt langgestreckt auf dem Bauch,<br />
Gesicht nach unten, die Arme greifen angewinkelt nach vorne.<br />
Der rechte Fu&#223; ruht auf der linken Ferse.<br />
Fast die entspannte Haltung eines Schlafenden am Strand.<br />
Aber der Mann schl&#228;ft nicht. Er ist tot, viele Jahre schon.<br />
Seine H&#228;nde sind halb im Schotter verkrallt,<br />
als h&#228;tte er noch versucht, sein Abrutschen auf dem Abhang aufzuhalten.<br />
Die Kleidung ist &#252;berall aufgerissen.<br />
Um H&#252;fte, Ges&#228;&#223; und Schenkel wickeln sich Reste eines gerissenen Seiles.<br />
Man sieht  erstaunlich wenige &#228;ussere Verletzungen,<br />
nach dem Sturz, den er hinter sich gehabt haben mu&#223;.<br />
Was aber  verst&#246;rt, ist die Weisse der Haut,<br />
vor allem auf dem entbl&#246;ssten R&#252;cken.<br />
Weiss wie makelloser Marmor, oder Paraffin,<br />
aber erschreckend und verbl&#252;ffend wie das Weiss des Wals.<br />
Die eisige K&#228;lte in 8100m H&#246;he und vor allem das k&#246;rpereigene Fett haben den Leichnam konserviert: eine Fettwachsleiche.<br />
Als sie 1999 gefunden wird,  liegt sie dort, in einer Senke unterhalb des Gipfels vom Mount Everest, seit 75 Jahren.<br />
Es ist George Mallory  der zusammen mit seinem 22 Jahre jungen Begleiter Andrew Irvine 1924 versucht hatte, erstmals den Gipfel dieses h&#246;chsten Berges der Welt zu erreichen. Auf die Frage, warum er dies nun bereits im dritten Versuch innerhalb von 4 Jahren  wieder wagen wolle, hatte Mallory, offenbar mit 38 noch immer ziemlich unbek&#252;mmert und very british, geantwortet:  &#8220;weil er da ist.&#8221;<br />
Und: &#8220;Ich kann mir nicht vorstellen, besiegt herunter zu kommen.&#8221;<br />
Zuletzt waren die beiden am 6. Juni 1924 lebend als zwei kleine schwarze P&#252;nktchen am Fu&#223; der Pyramide des Gipfels  gesehen worden.<br />
Sie blieben f&#252;r immer verschollen.<br />
Sie geh&#246;rten zu den ersten von ca 100 Opfern, die der Berg mittlerweile gefordert hat, und hinterlie&#223;en das ungel&#246;ste R&#228;tsel, ob sie den Gipfel zuvor erreicht hatten, 29 Jahre vor Sir E. Hillary und Tenzing Norgay, oder schon beim Aufstieg abgest&#252;rzt sind.<br />
Heute geht man davon aus, dass sie es nicht geschafft haben. R. Messner bezweifelt sogar, dass sie es &#252;berhaupt so weit nach oben geschafft haben , bis angeblich 180m unterhalb des Gipfels, allein schon deswegen, weil sie dies mit ihrer damaligen Ausr&#252;stung gar nicht schaffen konnten. Mallory und Irvine trugen genagelte Schuhe, Tweedhosen- und Jacken, Wollpullover, Baumwollhemden, Kniestr&#252;mpfe, sprich: normale , warme Winterkleidung, die vor den Angriffen eisiger H&#246;henwinde niemals ausreichend Schutz bieten konnten.<br />
Aber diese traditionellen Stoffe britischer Manufakturen aus  gewebten Naturfasern  , haben, wenn auch erst durch den Sturz,  dann durch Sturm und Steinschlag zerfetzt , sogar unter diesen Bedingungen im Windschutz Mallory`s K&#246;rper &#252;berdauert.<br />
Mallory wurde von denen, die seinen Leichnam gesucht und  gefunden hatten, an Ort und Stelle unter Steinplatten begraben. Aber St&#252;cke seiner Kleidung wurden abgetrennt und mitgenommen. Die National Geographic Society  gestattete einigen Ausgew&#228;hlten, diese Reste zu untersuchen.<br />
Zu diesen happy few geh&#246;rte der britische Designer Nigel Cabourn, der selber eine Sammlung von ca. 3000 &#8220;historischen&#8221; Kleidungsst&#252;cken besitzt.<br />
Anhand dieser Originalst&#252;cke und durch das Studium alter Kataloge und Fotografien<br />
entwirft er zwei mal im Jahr eine neue Kollektion, die sich immer einem Thema , wie z.B. solch einer legend&#228;ren Himalaya- Expedition , widmet. N&#228;chstes Fr&#252;hjahr kann ich mich auf seine Reproduktionen der Jackets, Hosen, Hemden, Shorts etc, freuen, die die Engl&#228;nder in den Tropen, vor allem in Indien getragen haben. Diesen Herbst haben seine Entw&#252;rfe nun die Kleidung zum Vorbild, die Mallory und seine Crew 1924 getragen hatten. Wie eigentlich immer, wenn von Nigel Cabourn  Neues erscheint, sind seine Nacherschaffungen augenblicklich  meine absoluten Favoriten.<br />
F&#252;r mich wirken sie wie Nachbilder meiner Phantasien , wenn ich mich als Knirps in meinen eigenen Expeditionen in die exotischen Welten  colorierter Stiche alter Folianten oder  auf Schokoladenpackungen und Zigarrenkisten meines Grossvaters verloren habe.<br />
F&#252;r Mallory`s Sakko und Weste musste z.B. ein spezieller Harris Tweed in der Farbe stone grey extra angefertigt werden, dem Ton des Originals. Die  einfachen Baumwoll-Flicken, die sich die Bergsteiger damals auf Schultern und Ellbogen gen&#228;ht hatten, um dadurch z.B. den Abrieb durch die Tragegurte ihre Rucks&#228;cke zu mildern, hat Cabourn durch den Stoff >Ventile< ersetzt. Dies war das erste wasserdichte Baumwollgewebe ohne Zwischenschicht aus Kautschuk, welches die Navy im 2. Weltkrieg entwickelt hatte, um die &#220;berlebenszeit von Matrosen, die in den kalten Atlantik gefallen waren, von 2 auf 8 Minuten zu erh&#246;hen, was eine h&#246;here Chance ergab, sie noch vor dem Ertrinken durch Bewegungsunf&#228;higkeit zu retten.<br />
Diese farblich abgesetzten Patches verleihen dem Sakko, zusammen mit den gro&#223;en Blasebalgtaschen und dem Riegel unterm Kinn, eine echt verwegene Anmutung.<br />
F&#252;r Irvine`s Rucksackparka, die umwerfende Variante einer Norfolk-Jacke, musste der damalige Stoff aus 50% Baumwollle und 50% Wolle wieder neu gewebt werden. Die Qualit&#228;t sp&#252;rt man mit einem einzigen Griff. Der Parka heisst &#252;brigens deshalb Rucksack-Parka, weil dieser direkt integriert ist. In der rechten der beiden langen Dehnfalten auf dem R&#252;cken befindet sich ein Zipper, der einen aufgen&#228;hten, rechteckigen Beutel &#246;ffnet, auch wieder aus >Ventile<,  in den man leichtes Gep&#228;ck  verstauen kann. Die Kapuze kann man einrollen und in eine daf&#252;r vorgesehene Stofffalte verstauen. Geschlossen wird der Parka mit einem Reissverschlu&#223; unter der zus&#228;tzlichen Knopfleiste, und mit  dem teilweise eingen&#228;hten Lederg&#252;rtel in der Taille gerafft.<br />
Die Herstellung dieser Jacken ist so aufw&#228;ndig, da&#223; auch immer nur exakt so viele Exemplare angefertigt werden, wie die wenigen H&#228;ndler weltweit geordert haben.<br />
Die St&#252;ckzahl mancher Modelle erreicht so oft nicht mal die  Dreistelligkeit.<br />
Leider kann man sie  auch nicht nachbestellen. Daf&#252;r gibt es dann in der n&#228;chsten Saison wieder neue Lieblingsst&#252;cke.<br />
Es ist die  hingebungsvolle Liebe zu solchen Details, die Nigel Cabourn`s Creationen so erlesen machen. Zusammen mit der bestechenden Verarbeitung in britischen oder japanischen Manufakturen verleiht diese kompromisslose Sorgf&#228;ltigkeit den St&#252;cken auch eine unkommerzielle Haltbarkeit. So ein Charakterst&#252;ck wie das Mallory Sakko oder Irvine`s Rucksackparka wird man zudem nie wieder aus seinem Kleiderschrank verbannen. Nicht nur, weil es so lange h&#228;lt, sondern weil man darin immer, egal welcher Trend gerade herrscht,  richtig gut aussieht, dead or alive.<br />
Man verstr&#246;mt darin die Pheromone anachronistischer M&#228;nnerabenteuer.<br />
Und wird man angesprochen- man wird angesprochen!-  hat man was zu erz&#228;hlen:<br />
z.B. von Fettwachsleichen in eisigen H&#246;hen.<br />
Nigel Cabourn erh&#228;lt man z.B. bei >Kentaurus< in K&#246;ln</p>
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		<title>Inglourious Basterds in heavy leather</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 12:46:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Laskowski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[Man mag von dem neuen Tarantino-Film halten was man will-
( durch eine zunehmende Alters-Empfindlichkeit bleibt mir bei dieser Art von Unterhaltung immer &#246;fter das Lachen im Halse stecken)-
aber die Klamotten der Basterds , vor allem die zweireihigen Kurzm&#228;ntel aus Leder, sind genial.
Und wo bekommt man diese R&#252;stungen?
Nat&#252;rlich bei mir, bei Kentaurus in K&#246;ln auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man mag von dem neuen Tarantino-Film halten was man will-<br />
( durch eine zunehmende Alters-Empfindlichkeit bleibt mir bei dieser Art von Unterhaltung immer &#246;fter das Lachen im Halse stecken)-<br />
aber die Klamotten der Basterds , vor allem die zweireihigen Kurzm&#228;ntel aus Leder, sind genial.<br />
Und wo bekommt man diese R&#252;stungen?<br />
Nat&#252;rlich bei mir, bei Kentaurus in K&#246;ln auf der Albertusstrasse 24.<br />
Pitt und Co tragen die geg&#252;rteten > Barnstormer<  der  tollk&#252;hnen Piloten des Flying Circus aus den 20er Jahren.<br />
Ich importiere diese Jacken aus Schottland, gefertigt von der Manufaktur Aero aus schwerem, amerikanischem Pferdeleder.<br />
Alles Andere ist W&#228;sche.<br />
Und die schweren Stiefel kann man auch bei mir kaufen:<br />
wildschweinbissfest, aus 5mm starken, ge&#246;ltem Schweizer Bergschuhleder.</p>
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		<title>Mein I-Phone: gestohlen!</title>
		<link>http://www.kentaurus.de/weblog/?p=23</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 17:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Laskowski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[Am Samstag, den 23. Mai, sa&#223; ich in der Sonnenw&#228;rme des fr&#252;hen Nachmittages auf der Bank vor meinem Laden,
als mir pl&#246;tzlich in den Sinn kam, wo sich die abmontierten Fussrasten meiner MV Agusta noch befinden konnten,
die ich am Vormittag  schon mehrfach vergeblich in meinem hinteren Raum gesucht hatte.
Die Stra&#223;e war zu diesem Zeitpunkt nahezu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, den 23. Mai, sa&#223; ich in der Sonnenw&#228;rme des fr&#252;hen Nachmittages auf der Bank vor meinem Laden,<br />
als mir pl&#246;tzlich in den Sinn kam, wo sich die abmontierten Fussrasten meiner MV Agusta noch befinden konnten,<br />
die ich am Vormittag  schon mehrfach vergeblich in meinem hinteren Raum gesucht hatte.<br />
Die Stra&#223;e war zu diesem Zeitpunkt nahezu menschenleer,<br />
denn an diesem, beinahe schon heiss zu nennenden Samstag,<br />
hatten es die K&#246;lner wohl vorgezogen, ins Gr&#252;ne am Rand der Stadt zu fahren , oder sich in Bierg&#228;rten oder Strassencafes nieder zu lassen,<br />
statt durch Seitenstra&#223;en der City zu bummeln.<br />
So stand ich, meiner pl&#246;tzlichen Eingebung folgend, schnurstracks auf,<br />
legte meine Sonnenbrille und die Zeitung auf meinen Tisch im Verkaufsraum<br />
und ging f&#252;r 1-2 Minuten in den hinteren Raum, um festzustellen,<br />
da&#223; ich meine Fussrasten am vermeintlichen Ort auch nicht deponiert hatte.<br />
Als ich also nach k&#252;rzester Zeit wieder nach vorne kam, fiel mir sofort auf,<br />
da&#223; dort, wo mein zwei Wochen altes I-Phone auf dem Glastisch gelegen hatte,<br />
eine Leerstelle war.<br />
So leer, wie das Innere einer Kreideumrisslinie auf dem Asphalt.<br />
Eine klaffende Wunde in meiner privaten Ordnung der Dinge.<br />
Ich sah es, begriff sofort, und wollte es nicht wahrhaben.<br />
Also ging ich sofort wieder nach hinten, in der Hoffnung,<br />
es mitgenommen und beim Kramen irgendwo geistesabwesend abgelegt zu haben.<br />
Nirgends!<br />
Ich nahm nur Minuten sp&#228;ter das Festnetztelefon und rief meine Handynummer an.<br />
Nichts!<br />
Schweigen.<br />
Okay, ich k&#246;nnte ja aus Versehen an den Schalter gekommen sein, der das Klingeln verstummen l&#228;sst.<br />
Aber in meinem Telefonh&#246;rer war nicht mal ein Anrufzeichen zu h&#246;ren.<br />
Ich lief noch einige Male in zunehmender Verzweiflung hin und her,<br />
bis meine erfolglose Suche nur eine Gewi&#223;heit zulie&#223;:<br />
Mir ist mein neues I-Phone geklaut worden!<br />
Schande!<br />
Scheisse!<br />
Welch ein Pech!<br />
Was f&#252;r ein Zufall!<br />
Es war Niemand auf der Stra&#223;e zu sehen gewesen, der sich meinem Laden n&#228;herte,<br />
als ich von der Bank aufgestanden war.<br />
Und die Wahrscheinlichkeit ist &#228;usserst gering, da&#223; mich jemand beobachtet hat.<br />
Diese(r) Lauernde w&#228;re mir aufgefallen.<br />
Und wenn, woher sollte diese(r) wissen, da&#223; ich in den hinteren, und nicht einfach in den vorderen Raum gehen w&#252;rde,<br />
wie sonst immer, wenn ich von meiner besonnten Gartenbank aufstehe.<br />
Nein! Das mu&#223; eine Gelegenheitsdiebstahl gewesen sein.<br />
Es ist genau in den paar Minuten, als ich hinten die Rasten suchte, jemand vorbei gekommen,<br />
der das I-Phone mit einem beil&#228;ufigen Seitenblick auf dem Tisch<br />
in sein dinghaftes Schweigen versunken, fluchtunf&#228;hig liegen sah,<br />
den augenblicklich ein  raubtierisches Begehren inne halten lie&#223;,<br />
dessen Instinkte blitzschnell eine M&#246;glichkeit witterten , eine Gelegenheit, schnelle Beute zu machen,<br />
und der dann auch noch die Chuzpe hatte,<br />
diesem Impuls zu folgen,<br />
diesen dreisten und  wagemutigen Diebstahl auch zu begehen!<br />
Der nur kurz in den Laden gehuscht ist, und nur dies I-Phone, nichts Anderes, blitzschnell an sich genommen hat und flink abgehauen ist.<br />
Oder vielleicht war es  einer, der eigentlich mit der harmlosen Absicht, etwas kaufen zu wollen, z.B.  ein T-Shirt von Johnson Motors,<br />
in den Laden getreten ist, und statt dessen die &#8220;Gunst&#8221; des Augenblickes, den Laden unbewacht vorzufinden,  kaltschn&#228;uzig asozial genutzt hat.</p>
<p>Wenn ich fr&#252;her schon mal kurz, bei  naiv vertrauensseelig ge&#246;ffneter T&#252;r, nach hinten gegangen bin,<br />
und in diesem Moment jemand in den Laden getreten ist,<br />
hat der- oder diejenige sich immer mit einem laustarken &#8220;Hallo&#8221; bemerkbar gemacht.<br />
Ausgerechnet dieses eine Mal, als  ich mein I-Phone fahrl&#228;ssig habe liegen lassen,<br />
musste jemand vorbei kommen, der es mir dann auch augenblicklich stiehlt.<br />
Und damit zugleich wieder ein St&#252;ck Unbek&#252;mmertheit.<br />
Muss man denn st&#228;ndig auf der Hut sein,<br />
mit zittrigen F&#252;hlern permanenten Misstrauens alles um sich herum wachsam wahrnehmen?</p>
<p>Der Samstag war f&#252;r mich gelaufen.<br />
Ich war das ganze Wochenende betr&#252;bt, und bin es immer noch.<br />
Wegen eines Handy?<br />
Es ist doch nur ein Ding, millionenfach hergestellt.<br />
Ich habe mich selber gewundert, wie sehr dieser Verlust meine momentane Gl&#252;cksstimmung verd&#252;stert hat.<br />
Aber es vergehen nur ein paar Stunden oder Tage, und schon  hat sich dieses Massenprodukt<br />
in etwas Ureigenes verwandelt,<br />
in eine Art externes Organ,<br />
das auf seiner schnurlosen Umlaufbahn um den eigenen K&#246;rper,<br />
in Innen-Hosen- und Jackentaschen, in warmen H&#228;nden<br />
durch Hege und Pflege quasi von diesem eigenen Leib &#8220;mitversorgt&#8221; wird,<br />
um umgekehrt zu dessen Wohlgef&#252;hl beizutragen.<br />
Als funktionerendes Teil eines erweiterten &#8220;Stoffwechsels&#8221;<br />
seines Wirtes in der Kommunikation mit seiner Umwelt.<br />
Und dar&#252;ber hinaus hat das Hantieren mit dem I-Phone  etwas  Selbstbez&#252;gliches wie K&#246;rperpflege.<br />
Man mu&#223; die Besitzer nur beobachten, wie sie in jeder &#8220;freien&#8221; Minute an ihrem Ding rumfummeln.<br />
Oder man k&#246;nnte den Eindruck haben, das Tasten, &#214;ffnen, Downloaden etc  gleicht einer &#8220;Bewusstseins-Erweiterung&#8221; ,<br />
als besch&#228;ftigte man sich derart trainierend mit dem Denk- und Erinnerungsverm&#246;gen eines mobilen Kleinhirns,<br />
da&#223; mit dem Ich auf eigen-artige Weise stets in Verbindung steht.<br />
Kurz: es scheint unverzichtbar.<br />
Es wird unverzichtbar.<br />
Ich habe mir fr&#252;her nie allzu viel aus den neuesten technischen Ger&#228;ten gemacht.<br />
Ich benutzte oft die alten Handys, die Andere durch neue Modelle ersetzt hatten.<br />
Mein jeweiliges Handy war f&#252;r mich eher so eine Art Notrufger&#228;t.<br />
Aber mein neues I-Phone gab mir jetzt das Gef&#252;hl,<br />
diesbez&#252;glich  endlich im 21. Jahrhundert angekommen zu sein,<br />
nun auch dazu zu geh&#246;ren, zu den Eingeweihten der Pidgin-Kommunikation.<br />
Als h&#228;tte ich durch das I-Phone ein &#8220;Up-date&#8221; verpasst bekommen,<br />
und nicht umgekehrt.</p>
<p>Mit den ausgew&#228;hlten Synchronisationen, die ich mit meinem Mac vorgenommen habe,<br />
bin ich regelrecht eingezogen in dieses handschmeichelnde Geh&#228;use.<br />
Ich habe es eingerichtet mir meiner Geschichte, meinen Vorlieben,<br />
mit Daten und Bildern meiner Beziehungen zu Menschen, Dingen und Orten.<br />
Die Musik, die mich in den letzten Jahren begleitet hat, ja eigentlich seid meiner Pubert&#228;t,<br />
befand sich nahezu vollst&#228;ndig in diesem flachen Etui,<br />
die Fotos meiner Lieben , die ich f&#252;r mich auf diese Weise jederzeit verf&#252;gbar bei mir getragen habe,<br />
oder all die zum Vorzeigen &#252;bertragenen Bilder, wie z.B. den Gro&#223;teil meiner noch verf&#252;gbaren Gem&#228;lde,<br />
oder des Warensortimentes in meinem Laden.<br />
Meine privaten Kontakte waren gespeichert zwischen den schwarz-weissen Lackfl&#228;chen.<br />
Sogar die Zeilen oder Stimmen meiner Gespr&#228;chspartner, die M&#246;glichkeiten,<br />
sie jederzeit kontaktieren zu k&#246;nnen, und umgekehrt: meine Erreichbarkeit,<br />
z&#228;hlte ich zu den  Eigenschaften,<br />
die sich mit geheimnisvollen Inneren genau dieses einen, n&#228;mlich meines Ger&#228;tes verbinden.</p>
<p>Nat&#252;rlich w&#228;re all das mit ein paar Klicks wieder auf ein neues Ger&#228;t &#252;bertragbar.<br />
Aber wenn ich MEIN I-Phone, dessen technisches Eigenleben und Funktionieren<br />
ich nicht einmal mehr ansatzweise verstehen und nachvollziehen kann,<br />
in der Hand hatte, f&#252;hlte es sich an wie ein speziell f&#252;r mich magisch aufgeladenes Kult-Objekt,<br />
ein technisch vibrierendes und sprechendes &#8220;Lebewesen&#8221; einer zweiten, k&#252;nstlichen Evolution,<br />
ein Fetisch, der mich auf zauberhafte Weise vernetzte und an dieser unbegreiflichen Welt teilhaftig sein lie&#223;.<br />
Mehr als jedes andere Handy zuvor, das mu&#223; ich zugeben, ohne genau zu wissen, warum.<br />
Vielleicht allein schon deswegen, weil es so chic aussah.<br />
Und weil es den Zeigefinger nahezu metaphysisch okkult zum Zauberstab veredelt,<br />
mit dem man durch minimale Bewegungen und sanftem Druck<br />
in zahllos verzweigten G&#228;ngen  immer wieder neue R&#228;ume und M&#246;glichkeiten er&#246;ffnen kann.<br />
Man kann sich ja schon dabei ertappen, wie man das Spreizen von Daumen und Zeigefinger<br />
auf andere Objekte anzuwenden versucht ist, die man gerne sich vergr&#246;&#223;ernd sehen oder f&#252;hlen w&#252;rde.</p>
<p>Nun ist es weg, und ich mu&#223; mich um Ersatz k&#252;mmern.<br />
Die Polizei hat den Diebstahl aufgenommen und ein Videoband sicher gestellt,<br />
das von einer Kamera am gegen&#252;berliegenden Geb&#228;ude aufgenommen wurde,<br />
um die Einfahrt dort zu &#252;berwachen.<br />
Mein Laden befindet sich am &#228;ussersten Bildrand.<br />
Vielleicht ist der Dieb ja darauf zu sehen.<br />
Vielleicht kenne oder erkenne ich ihn ja sogar.
</p>
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		<title>Traum vom Sterben</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 11:13:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Laskowski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[Heute Nacht hielt ich einen sterbenden Mann in den Armen.
Er war schwer verletzt
und st&#246;hnte unter gro&#223;en Schmerzen.
Seine Augen waren weit ge&#246;ffnet, voller Angst
und dem Wissen, nun gleich zu sterben.
Daran gab es keinen Zweifel.
Ich hielt den Liegenden fest in meinen Armen,
zog seinen Oberk&#246;rper hoch, st&#252;tzte seinen zuckenden Kopf.
Ich war ein Unbekannter f&#252;r ihn, aber ich war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Nacht hielt ich einen sterbenden Mann in den Armen.<br />
Er war schwer verletzt<br />
und st&#246;hnte unter gro&#223;en Schmerzen.<br />
Seine Augen waren weit ge&#246;ffnet, voller Angst<br />
und dem Wissen, nun gleich zu sterben.<br />
Daran gab es keinen Zweifel.<br />
Ich hielt den Liegenden fest in meinen Armen,<br />
zog seinen Oberk&#246;rper hoch, st&#252;tzte seinen zuckenden Kopf.<br />
Ich war ein Unbekannter f&#252;r ihn, aber ich war bei ihm.<br />
Ich konnte ihn nicht  tr&#246;sten, ihm keine Hoffnung geben,<br />
ihm nicht zuversichtlich zureden,<br />
auf sein Klagen nicht antworten.<br />
Die deutliche Schwere seiner Verletzungen lie&#223; dies nicht zu.<br />
Wir wussten beide, da&#223; er sterben w&#252;rde.<br />
Wir waren in diesem Moment allein mit dieser Gewissheit,<br />
und durch sie vereint.<br />
So weit es geht.<br />
Denn ich sp&#252;rte zu jedem Zeitpunkt:<br />
Du bist nicht dieser, der da stirbt.<br />
Es sind nicht Deine Schmerzen, es ist nicht Deine Panik und Verzweiflung.<br />
Es bin nicht ich, der sein Leben verliert,<br />
sondern er.<br />
Gleich.<br />
Der Moment des Sterbens,<br />
an den man sein ganzes Leben denkt,<br />
ist jetzt  gekommen.<br />
F&#252;r ihn.<br />
Meiner noch nicht.<br />
Und ich sehe es - vor Allem - mit an.<br />
Und bei allem Mitgef&#252;hl,<br />
bei aller Verzweiflung &#252;ber vergebliche Hilfe<br />
und den j&#228;mmerlichen Beistand des zuf&#228;lligen Da- Seins<br />
sp&#252;rte ich gleichzeitig : Erleichterung.<br />
Aber ich wusste ebenso:<br />
wenn Du dran bist,<br />
wird es den Anderen &#228;hnlich gehen.</p>
<p>Das ist Eines unserer Limits.<br />
Wir k&#246;nnen, wenn &#252;berhaupt, ansatzweise,<br />
nur mitf&#252;hlen und mitleiden, was wir selbst- &#228;hnlich wirklich - erlebt haben.<br />
Dies gilt auch f&#252;r die Gef&#252;hle, Schmerzen und Trauer der Lebenden,<br />
und erst recht f&#252;r den Tod.<br />
Das Sterben k&#246;nnen wir noch erleben.<br />
Den Tod nicht.<br />
Tot ist man nur f&#252;r die Anderen.<br />
Danach ist
</p>
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		<title>Entfremdung</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 10:10:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Laskowski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[Heute sah ich eine Gesch&#228;ftsfrau in der Innenstadt,
die vor ihrem Laden das welke Herbstlaub
der gelb leuchtenden Stra&#223;enb&#228;ume zusammenfegte.
Den Boden ihres Schaufensters hatte sie komplett
mit k&#252;nstlichen Bl&#228;ttern in malerischen Herbstfarben dekoriert.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute sah ich eine Gesch&#228;ftsfrau in der Innenstadt,<br />
die vor ihrem Laden das welke Herbstlaub<br />
der gelb leuchtenden Stra&#223;enb&#228;ume zusammenfegte.<br />
Den Boden ihres Schaufensters hatte sie komplett<br />
mit k&#252;nstlichen Bl&#228;ttern in malerischen Herbstfarben dekoriert.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Stargate</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 14:18:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Laskowski</dc:creator>
		
	<category>Allgemein</category>
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		<description><![CDATA[In die Post-Filiale am Kaiser-Wilhelm-Ring in K&#246;ln
kommt jeden Vormittag eine alte, gebrechliche Dame.
Sie kommt, um den Schalterbeamten S&#252;ssigkeiten zu bringen.
Diese haben sie nicht darum gebeten.
Sie tut es.
Keiner wei&#223; warum.
Gebeugt, ganz langsam und vorsichtig,
als w&#228;ren sie sehr zerbrechlich,
holt sie die P&#228;ckchen aus ihrer Handtasche
und legt sie auf eine Metallfl&#228;che neben einen der Schalter,
wie auf eine Schwelle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In die Post-Filiale am Kaiser-Wilhelm-Ring in K&#246;ln<br />
kommt jeden Vormittag eine alte, gebrechliche Dame.<br />
Sie kommt, um den Schalterbeamten S&#252;ssigkeiten zu bringen.<br />
Diese haben sie nicht darum gebeten.<br />
Sie tut es.<br />
Keiner wei&#223; warum.<br />
Gebeugt, ganz langsam und vorsichtig,<br />
als w&#228;ren sie sehr zerbrechlich,<br />
holt sie die P&#228;ckchen aus ihrer Handtasche<br />
und legt sie auf eine Metallfl&#228;che neben einen der Schalter,<br />
wie auf eine Schwelle zu einer anderen Welt.<br />
Heute waren es drei Hanutas.<br />
&#8220;Darf ich datt da hinnlejen?&#8221; fragt sie mit zartem K&#246;lsch.<br />
Ein Postbeamter nickt wortlos,<br />
die anderen beiden bedienen achtlos weiter,<br />
als w&#252;rde nur eine Uhr schlagen.<br />
Dann geht sie wieder.</p>
<p>Vermutlich entschwindet sie in eine Gegenwart,<br />
in die ihr keiner mehr folgen kann.<br />
Vermutlich spricht sie mit Menschen,<br />
die keiner von uns mehr sehen kann.<br />
Ihr kleines, stilles Opfer,<br />
ihre tagt&#228;gliche Aufmerksamkeit,<br />
ihre gro&#223;m&#252;tterliche Wohltat:<br />
Wem gilt sie ?<br />
In welches Jenseits reicht sie die Schokolade?
</p>
]]></content:encoded>
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